Wichtiger Hinweis zur Direktvergabegrenze

Gemäß § 46 Abs. 2 BVergG 2018 ist eine Direktvergabe zulässig, sofern der geschätzte Auftragswert EUR 50.000 exkl. USt. nicht erreicht. Bisher erhöhte die sogenannte Schwellenwerteverordnung den Schwellenwert auf EUR 100.000 exkl. USt. Diese ließ der Gesetzgeber jedoch am 31.12.2022 auslaufen.

Demnach sind ab 01.01.2023 Direktvergaben nur bis zu einem geschätzten Auftragswert von weniger als EUR 50.000 exkl. USt. zulässig.

Nähere Informationen zur Direktvergabegrenze bzw. zur Schwellenwerteverordnung finden Sie im Rundschreiben des BMJs sowie im e-Shop

Im ersten Halbjahr 2023 soll geprüft werden, „ob eine grundsätzliche Verlängerung der Maßnahmen der Schwellenwerteverordnung 2018 erforderlich ist“. Das Verfahren zur Erlassung der Schwellenwerteverordnung 2023 wurde bereits eingeleitet, und soll „möglichst zeitnah im Jahr 2023“ kundgemacht werden.

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