PPE+ Europe 2026: Erfolgreicher Start in den dritten Trainingsdurchgang
Zukunftsorientierte Weiterbildung für zentrale Beschaffungsstellen in Europa
Die Europäische Kommission hat mit PPE+ Europe 2024-2028 ein innovatives Trainingsprogramm ins Leben gerufen, das Fachkräfte aus zentralen Beschaffungsstellen (Central Purchasing Bodies – CPBs) europaweit gezielt unterstützt. Im Fokus stehen die Professionalisierung, der Wissensaustausch und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im öffentlichen Beschaffungswesen.
Die Anforderungen an eine effiziente und rechtskonforme Verwendung öffentlicher Mittel sind komplex und erfordern interdisziplinäre Expertise. Das Trainingsprogramm PPE+ Europe 2024–2028 kombiniert praxisnahe Inhalte mit wissenschaftlichen Ansätzen und greift auf das umfassende Know-how eines internationalen Konsortiums sowie führender Expertinnen und Experten zurück.
Das Projekt wird von einem Konsortium unter der Leitung der BBG (Bundesbeschaffung GmbH) in Kooperation mit Ernst & Young Rumänien (EY) und ICLEI – Local Governments for Sustainability umgesetzt.
Alle Details zum PPE+ Europe 2024-2028 Trainingsprogramm
Mit dem Start des dritten Trainingsdurchgangs von PPE+ Europe ist eines der zentralen europäischen Weiterbildungsprogramme für öffentliche Beschaffung erfolgreich in die nächste Runde gegangen. Das von der Europäischen Kommission finanzierte Projekt läuft von 2024 bis 2028 und wird von einem internationalen Konsortium unter der Leitung der BBG gemeinsam mit europäischen Partnerorganisationen umgesetzt.
Ziel des Programms ist es, Fach- und Führungskräfte aus zentralen Beschaffungsstellen und Policy Maker des öffentlichen Beschaffungswesen in Europa gezielt weiterzubilden und den europaweiten Wissens- und Erfahrungsaustausch zu stärken. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen, innovative Ansätze und strategische Entwicklungen im öffentlichen Beschaffungswesen.
Vielfältige Themen in den ersten beiden Trainingswochen
Die ersten beiden Wochen in Wien boten den Teilnehmenden ein breites Spektrum an Fachwissen, Praxisbeispielen und Austauschmöglichkeiten.
Den Auftakt bildeten Impulsvorträge und Diskussionsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern der europäischen Kommission, Partnerorganisationen und Wissenschaftseinrichtungen. Anschließend standen die Grundlagen und strategischen Entwicklungen der öffentlichen Beschaffung im Fokus. Behandelt wurden unter anderem die Rolle zentraler Beschaffungsstellen, die Bedeutung eines professionellen Stakeholder-Managements sowie aktuelle regulatorische und politische Rahmenbedingungen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie öffentliche Beschaffung zur Erreichung gesellschaftlicher Ziele beitragen kann. Themen wie Nachhaltigkeit, Inklusion und innovationsfördernde Beschaffung zeigten eindrucksvoll, wie Beschaffung als strategisches Steuerungsinstrument eingesetzt werden kann. Ergänzend wurden bewährte Beschaffungsinstrumente und deren Beitrag zu Effizienz und Wertschöpfung beleuchtet.
In der zweiten Trainingswoche rückte die praktische Umsetzung stärker in den Vordergrund. Workshops zu Projekt- und Prozessmanagement, strategischem Einkauf sowie Supply Chain Management vermittelten wertvolle Methoden für die tägliche Arbeit. Weitere Schwerpunkte waren nachhaltige öffentliche Beschaffung, die Berücksichtigung von Lebenszykluskosten sowie die Verankerung von Nachhaltigkeitszielen in Beschaffungsprozessen.
Abgerundet wurde das Programm durch Einheiten zu wirkungsvoller Kommunikation, professionellen Präsentationstechniken und modernen Train-the-Trainer-Ansätzen. Damit wurden nicht nur fachliche, sondern auch persönliche und didaktische Kompetenzen der Teilnehmenden gezielt gestärkt.
Öffentliche Beschaffung als strategischer Hebel
Die ersten beiden Wochen haben einmal mehr verdeutlicht, dass öffentliche Beschaffung weit über die reine Einhaltung von Regelwerken und die Erzielung wirtschaftlicher Effizienz hinausgeht. Sie ist ein entscheidender Hebel, um Innovationen zu fördern, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.
Die BBG bedankt sich bei allen Expertinnen und Experten sowie den engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den intensiven Austausch, die zahlreichen Impulse und die offene Lernatmosphäre. Wir freuen uns darauf, die gemeinsame Lernreise in den kommenden Modulen fortzusetzen.
