Blick hinter die Kulissen

Verantwortungsvolles Arbeiten in einem wertschätzenden Umfeld

Als der verlässliche Einkaufspartner der öffentlichen Hand bilden wir die Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Markt und öffentlicher Verwaltung. Eine Aufgabe, die mit großer Verantwortung verbunden ist. Intern pflegen wir dabei eine nahezu familiäre Atmosphäre, die durch Teamgeist und gegenseitigen Respekt geprägt ist.

Unsere Belegschaft zeichnet sich durch Engagement, Fachwissen und große Leidenschaft für den Beruf aus. Arbeiten bei der BBG bedeutet, einer sinnhaften Tätigkeit nachzugehen und mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen in eingespielten Teams zusammenzuarbeiten – gemeinsam (be)schaffen wir Großes!

Auf ein Wort mit...

Werfen Sie in unseren Kurzinterviews einen Blick hinter die Kulissen.

 

Du hast die Entwicklung der BBG in jedem einzelnen Schritt miterlebt. Was zeichnet die BBG für dich als besonderen Arbeitgeber aus?

Ich bin seit 2002 ein Teil der BBG. Die BBG ist von Beginn an immer in Bewegung, sie entwickelt sich permanent weiter. Es gab, soweit ich mich erinnere, niemals Stillstand. Das stellt uns alle immer wieder vor neue und auch spannende Herausforderungen.

Die letzten 20 Jahre waren geprägt von einem konstanten Aufwärtstrend. Gibt es Momente, die dir speziell im Gedächtnis geblieben sind?

Momente gab es viele; ich möchte hier eher über einen Entwicklungsverlauf berichten. Da ich im Bereich Finanz- und Rechnungswesen tätig bin (damals noch inklusive Beschaffungscontrolling und Personal), fallen mir hierzu die laufenden Veränderungen bzw. Weiterentwicklungen im Bereich der Datenverarbeitung und des Berichtswesens ein. Zu Beginn wurde die Einholung wichtiger Daten von Bereich zu Bereich spazierend vorgenommen, die Berechnungen in Excel angestellt und die Darstellungen in Word präsentiert. Dagegen, werden die Übernahmen sowie Verarbeitungen der Daten heute von entsprechenden Programmen unterstützt, in denen nun die Möglichkeit besteht, übergreifende Berechnungen anzustellen, vergleichende Darstellungen zu generieren, Berichte abzurufen. In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass die gesamte Finanzbuchhaltung der BBG zu Beginn bei unserem Steuerberater abgewickelt wurde. Aufgrund des Wachstums und der Eigendynamik der BBG wurde das Rechnungswesen zum überwiegenden Teil in die BBG übernommen. Dazwischen liegen viele, viele Schritte, bei denen eine Menge Hürden zu bewältigen waren. Aber es wird weiterhin nicht stillgestanden, um bestmöglich zu performen.

Euer Team ist seit Jahren konstant. Was ist euer Geheimrezept?

Ich möchte es in drei Wörtern zusammenfassen: gemeinsam – zielstrebig – wertschätzend.

Happy Birthday BBG – und was ich dir schon immer sagen wollte …

Die BBG sind wir alle – somit gratuliere ich uns allen zu dem großartigen, außergewöhnlichen, beeindruckenden Geleisteten – daher Happy Birthday uns allen!!!

 

20 Jahre, und kein bisschen leise – eine Beschreibung, die auch auf dich, im positivsten Sinne, zutrifft. Du hast als Lehrling bei der BBG begonnen – bleibst du uns bis zur Pension erhalten?

Die Antwort ist immer noch dieselbe: Ihr werdet mich nicht los, ich bleibe bis zu meiner Pension. Mein erster Job wird hoffentlich mein letzter bleiben. Warum gehen, wenn man hier alles hat. Natürlich gibt es auch „ups and downs“, aber mir macht die Arbeit immer noch Spaß. Ich arbeite in einem hervorragenden Team, in dem Zusammenhalt an erster Stelle steht. Am meisten freut es mich, wenn ich mein jahrelanges BBG-Wissen bzw. meine Erfahrung einbringen kann und ich einfach so sein kann, wie ich bin.

Man munkelt, du bist nebenberuflich auch als das BBG-interne Christkind im Einsatz. Können wir nach dem „verlorenen“ Jahr 2020 in Zukunft wieder auf deine weihnachtlichen Dekorationskünste vertrauen?

Das Geheimnis um das Christkind wird nicht gelüftet, aber wenn alle weiterhin brav bleiben, wird es ganz bestimmt auch die nächsten Jahre eine weihnachtliche Überraschung geben.

Viele Auftragnehmer schätzen deine herzliche Art im Support. Gibt es eine Beschaffungsgruppe, die du besonders gerne betreust?

Ehrlich gesagt ja, und zwar die Mobilität. Es erfreut mich immer wieder, in dieser „Männerbranche“ die Richtung anzugeben und als Frau zu sagen, was zu tun ist. Aber eigentlich ist es egal, welche Termine oder Lieferanten es sind: Ich arbeite super gerne mit ihnen allen. Helfen zu können, Wissen weiterzugeben und sie von dem, was die BBG tut bzw. was der e-Shop alles kann, am Ende einfach zu überzeugen. Von einem „ich will nicht, das brauchen wir nicht“ am Ende die Antwort zu bekommen, „O. k., Frau Wolf, Sie haben recht“, das ist am Ende des Tages mein Erfolg.

Wenn du auf die letzten Jahre zurückblickst: Gibt es Momente, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?

Da gibt es traurige Momente, wie Abschiede von Kollegen, oder lustige gemeinsame Abende bei Weihnachtsfeiern und After-Works. Ich erinnere mich gerne an Klausuren, die uns weiterbrachten, oder aber an ein einfaches Danke im Arbeitsalltag als Wertschätzung für meine Arbeit. Jedoch blicke ich lieber nach vorn und freue mich auf die schönen Momente, die wir in der BBG noch erleben dürfen.

 

Der Rechtsbereich der BBG zeichnet sich durch eine hohe Dichte an langjährigen Mitarbeitern aus. Was macht die
Arbeit mit dem Vergaberecht speziell im BBG-Kontext so spannend?

Spannend ist vor allem, dass man durch die vielen unterschiedlichen Beschaffungsbereiche der BBG als Jurist erst mal verstehen muss, wie die einzelnen zu beschaffenden Leistungen funktionieren, damit man die Beschaffung bestmöglich juristisch unterstützen kann. Dies macht die Arbeit sehr abwechslungsreich und in vielen Fällen auch herausfordernd.

In kaum einem Unternehmen finden sich außerhalb des Rechtsbereichs so viele Mitarbeiter mit laufendem oder abgeschlossenen Jus-Studium. Jus – Beruf oder Berufung?

Grund dafür dürfte sein, dass bei der Durchführung von öffentlichen Vergaben in vielen Bereichen juristisches Know-how benötigt wird und es somit erforderlich ist, dass neben dem Rechtsbereich auch in anderen Bereichen – insbesondere im Zusammenhang mit der Prüfung von Angeboten – Juristen tätig werden. Somit eher Beruf als Berufung.

Aus den vielen Erinnerungen in der BBG: Gibt es eine, an die du besonders gerne denkst?

Da gibt sehr viele, sodass man hier nicht eine hervorheben kann. Die wirklich schönen Momente sind aber die ganz alltäglichen Begegnungen, wie z. B. die sich oftmals ergebenden spontanen Unterhaltungen mit netten Kolleginnen und Kollegen.

 

Du hast in der BBG bereits einige Positionen besetzt – beschreibe bitte kurz deine bisherigen Stationen im Unternehmen.

Ich kam als absoluter Quereinsteiger mit Anfang 20 nach erfolgreicher Selbstständigkeit in der Gastronomie als Einkaufsassistent in die BBG. Die BBG zeichnet sich dadurch aus, dass sie Menschen aufbaut. Aus diesem Grund bekam ich ausgehend vom „Steckenpferd“ Lebensmittel die Möglichkeit, sämtliche Positionen mit wachsendem Aufgabengebiet im Einkauf auszuüben (Einkäufer, Einkaufsspezialist, Teamkoordinator, Bereichsleiter). Seit 2017 darf ich nun den Bereich operative Beschaffung & Kundenmanagement mit den Kernthemen Ausschreibungs-, Vertrags-, Qualitäts- und Kundenmanagement inkl. dem operativen Betrieb des e-Shops der BBG und der Supportlinien für sämtliche Beschaffungsgruppen gemeinsam mit meinem hervorragenden Team gestalten.

Du hast dich nach einem kurzen Ausflug in die Privatwirtschaft entschieden, zur BBG zurückzukehren. Was macht die BBG für dich attraktiver als ein Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft?

Es ist richtig, dass wir als Tochter des Finanzministeriums wohl nicht in Konkurs gehen könnten. Jedoch finanzieren wir uns selbst und unsere Leistung wird täglich von Tausenden Kunden geprüft. Aus diesem Grund müssen wir uns jedenfalls mit der Privatwirtschaft laufend vergleichen, gegenseitig lernen und nicht abgrenzen. Viele Kolleginnen und Kollegen und auch junge Generationen suchen heutzutage nach sinnvollen Aufgaben. Das Thema Einkauf ist wertschöpfend, gestaltend und dynamisch, also sehr spannend. Die besondere Kombination in der BBG ist auch die 100%ige Sinnhaftigkeit des Einkaufs, nachdem wir die Kerntätigkeitender Verwaltung unterstützen und die Einsparungen dem Steuerzahler zukommen. Den letztgenannten Vorteil gibt es in der Privatwirtschaft nicht, weshalb die Begeisterung, an einem sinnvollen Gesamtprojekt mitzuwirken, bei uns größer ist.

Welche herausfordernde Situation der letzten Jahre ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

2017 haben wir uns im Sinne der Tiefenspezialisierung neu aufgestellt. Im Zuge dessen galt es, einen gesamten Bereich neu aufzubauen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben den Weg von der ersten Sekunde an unterstützt, trotzdem galt es, eine gewisse Fluktuation in den Griff zu bekommen und das Team vom neuen Weg der BBG im Sinne der Verbesserung unserer Marktfähigkeit und Dienstleistung zu überzeugen. Selbstverständlich war die COVID-Pandemie seit Februar 2020, bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des gesamten Tagesgeschäfts, die bisher größte Herausforderung. Das Durchhaltevermögen, das ständige Finden von neuen Lösungen, die Verfügbarkeit und die Bereitschaft, uns immer weiterzuentwickeln, sind unsere Stärken, die uns in dieser Phase massiv geholfen haben.

Gibt es einen Wunsch, den du dem Geburtstagskind BBG mit auf den Weg geben möchtest?

Die BBG soll einerseits weiterhin absolut unabhängig und insbesondere so „positiv unzufrieden“ bleiben, wie sie ist. Mit diesen beiden Bestrebungen wird sich die BBG laufend weiterentwickeln und im Sinne der Kunden sowie unterstützend für die Lieferanten agieren.

 

Dein Aufgabenspektrum in der BBG hat sich über die Zeit erweitert und stetig weiterentwickelt. Kannst du den Leserinnen und Lesern kurz deinen Werdegang in der BBG skizzieren?

Mein Eintritt in die BBG erfolgte im August 2001, beginnend mit der Übernahme der Beschaffungsgruppe Kraftfahrzeuge und Fuhrparkdienstleistungen, die ich bis zur Reorganisation Ende 2016 verantwortete. Im Zuge meiner Tätigkeit als Bereichsleiter Einkauf durfte ich in diesen 16 Jahren mit meinem Team auch viele weitere Beschaffungsgruppen betreuen. Seit Anfang 2017 bin ich als Bereichsleiter strategische Beschaffung für die einkaufsstrategischen Belange und damit für die inhaltliche Weiterentwicklung aller BBG-Beschaffungsgruppen und Ausschreibungsthemen zuständig.

Hinter den freundlichen Linien: Was kann der Bund von der BBG lernen und umgekehrt?

Auch wenn das nicht für alle Ministerien pauschal gilt, kann der Bund von der BBG meines Erachtens folgende Dinge lernen: Zum einen sind es schnellere Entscheidungsfindungsprozesse sowie eine höhere Flexibilität durch Abweichungen von Normprozessen in Ausnahmesituationen. Zum anderen möchte ich hier eine iterative Lessons-Learned-Schleife sowie ständiges (selbst-)kritisches Hinterfragen zur laufenden Ablaufoptimierung nennen. Auch ein bereichs- bzw. abteilungsübergreifendes Zusammenwirken jenseits abgegrenzt definierter Aufgaben halte ich für sinnvoll. Aber es gibt natürlich auch vieles, was die BBG vom Bund lernen kann. Dazu zählen in meinen Augen z. B. umfangreiche Detailkenntnisse der ressortspezifischen Individualsituationen, ein unaufgeregter Umgang auch mit schwierigen Themen,die hochentwickelten Aus- und Weiterbildungsprogramme und ein Fokus auf Wirksamkeitsanalysen anstatt lediglich auf Nutzwertanalysen.

Die BBG ist ein Erfolgskonzept, getragen von jedem einzelnen Mitarbeiter. Was macht die BBG aus deiner Sicht zu einem guten Arbeitgeber?

Für mich sind das insbesondere die sinnstiftende Arbeit, die flachen Hierarchien und damit schnellen Entscheidungswege,
die guten Entwicklungsmöglichkeiten, der krisensichere Arbeitsplatz, das abwechslungsreiche Tätigkeitsfeld und der auf allen Führungsebenen gelebte kollegiale Führungsstil.

Wenn man so lange Teil der BBG ist, wie du es bist, blickt man auf eine Vielzahl an Erfahrungen zurück.Welche Momente haben dich beruflich besonders geprägt?

Besonders prägende Erlebnisse waren z. B. die Umsetzung eines flächendeckenden Fuhrparkmanagements für das BMI und der Auf- und Ausbau spezifischer Themenfelder im Kfz-Bereich. Besondere Momente und Vorgänge waren für mich auch die Übernahme der gesamten einkaufsstrategischen Verantwortung für die Weiterentwicklung aller Beschaffungsgruppen sowie die Kreation aller BBG-Vergabeverfahren mit einem hoch qualifizierten Expertenteam. Und natürlich haben auch die voranschreitende Wirkungszielverschränkung, insbesondere im Hinblick auf die Nachhaltigkeitswirkung unserer Verfahren und die mittlerweile etablierte Systemrelevanz der BBG im Krisenfall, für mich einen hohen Stellenwert.

 

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