BBG und KMU

Die besondere Rolle von Klein- und Mittelbetrieben in der österreichischen Wirtschaft begleitet die Bundesbeschaffungsgesellschaft seit ihrer Gründung im Jahr 2001.

Obwohl das Vergaberecht keinerlei Bevorzugung von KMU bei Vergaben zulässt, hat die Bundesbeschaffung von Anfang an Werkzeuge entwickelt und eingesetzt, um Klein- und Mittelunternehmen zumindest die Teilnahme am Wettbewerb zu erleichtern. In diesem Sinn wurden Ausschreibungen in regionale Lose geteilt, Vertriebsstrukturen über lokale Partner forciert und die Bildung von Bietergemeinschaften unterstützt.

Im Sommer 2006 hielt das Parlament diese Bemühungen auch in einer Novelle des Bundesbeschaffungsgesetzes fest. In acht Beschaffungsgruppen sollen Leistungen auf Ebene der NUTS-3-­Regionen ausgeschrieben werden, die Österreich in 35 Gebiete teilen.

Mit einer internen Richtlinie wurde die Beachtung der Novelle im Standard-Workflow jeder Ausschreibung sichergestellt. Eine schriftliche Darstellung unserer KMU-Strategie soll die Umsetzung in der Bundesbeschaffung transparent festhalten.

Mehr als 70 Prozent der BBG-Lieferanten gehören zur Gruppe der Klein- und Mittelbetriebe.