BBG und Innovation

Plattform Innovation

Veranstaltungen der „Plattform Innovation“ schauen über den Tellerrand des Tagesgeschäfts hinaus in Richtung zukünftige Entwicklungen. Die BBG lädt dazu Experten aller Kundengruppen und verschiedene innovative Anbieter mehrmals im Jahr jeweils zu einem spezifischen Thema ein. Im Rahmen von Podiumsdiskussionen, Präsentationen und Workshops werden aktuelle und zukünftige Anforderungen mit der Entwicklung am Bietermarkt zusammengeführt.

Mehr Informationen zu den bisherigen Plattformen finden Sie hier.

EU-Projekt "Innobooster inLife"

Im Rahmen der Europa-2020-Initiative für ein nachhaltigeres, innovativeres Wirtschaften in der EU wird dem öffentlichen Einkauf besondere Aufmerksamkeit zuteil: Von den jährlich 2000 Milliarden Euro an Beschaffungsvolumen wird nur ein verschwindend geringer Anteil für innovative Lösungen verwendet. Expertengruppen der EU schlagen deswegen vor, diesen Anteil sukzessive auf bis zu 1-2% anzuheben, um die Wirtschaft zu fördern und den öffentlichen Sektor zu modernisieren.

Um diese Prozesse für die involvierten Parteien zu vereinfachen, schafft die EU mit geförderten Projekten die notwendigen Bedingungen, um die Beschaffung innovativer Lösungen zu vereinfachen.

Als eine der größten und fortschrittlichsten Beschaffungsstellen der Europäischen Union hat sich die Bundesbeschaffungsgesellschaft für dieses Projekt beworben und wurde von der EU ausgewählt, ein Projektteam zum Thema Beschaffung innovativer Lösungen zu koordinieren. In Zusammenarbeit mit der finnischen Beschaffungsagentur Hansel, dem Austrian Institute of Technology, dem Flughafen Linz und dem Bundesministerium für Finanzen startete das Projekt im Juni 2012 und wird bis 2016 laufen.

Genauere Informationen finden Sie hier. Ob des internationalen Charakters des Projektes sind die Informationen momentan nur in Englisch verfügbar.

Beteiligte

IÖB-Leitkonzept

Die Bundesregierung stellt in ihrer Strategie für Forschung, Technologie und Innovation – ebenso wie andere Initiativen auf EU- und auf OECD-Ebene – stärker auf den Einsatz von nachfrageseitigen Instrumenten zur Steigerung der Innovationskraft der österreichischen Wirtschaft ab. Dies wurde als Komplement zu Förderungen und anderen angebotsseitigen Ansätzen zum fixen Bestandteil von FTI-Strategien.

Das Ziel ist, mit Instrumenten wie beispielsweise der öffentlichen Beschaffung, zur Stimulierung von Innovation die FTI-Intensität der Wirtschaft beizutragen und damit in Folge die Wertschöpfung zu steigern.

Im April 2011 wurde ein Prozess zur Entwicklung eines österreichischen Leitkonzeptes für eine innovationsfördernde öffentliche Beschaffung mit einem gemeinsamen Ministerratsvortrag von BMWFJ und BMVIT gestartet. Dieser Erarbeitungsprozess mündete am 25. September 2012 in einen Ministerratsvortrag zur Umsetzung des österreichischen Leitkonzeptes für eine innovationsfördernde öffentliche Beschaffung. Diese Schlüsseldokumente können von dieser Homepage direkt bezogen werden.

Ein Umsetzungsschwerpunkt des IÖB-Leitkonzeptes ist eine bei der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG) eingerichtete Servicestelle, welche die Beschaffungsstellen bei der Anschaffung innovativer Produkte unterstützt. Ein Schwerpunkt wird auf die Aus- und Weiterbildung der Bedarfsträger und der Beschaffer/-innen gelegt, damit sie leichter innovationsfördernde Vergaben durchführen können.

Um sicherzustellen, dass einerseits der Bedarf an die Wirtschaft und andererseits das Innovationspotenzial der Anbieter an die Bedarfsträger gelangt, werden thematische Plattformen – auch in Form von interaktiven Online-Plattformen mit Fokus auf Produktgruppen bzw. Technologiefelder eingerichtet. Darüber hinaus wird ein strukturierter Informationsfluss zwischen Förderstellen und öffentlichen Beschaffern entwickelt.

Diese Initiative läuft unter der Federführung von BMWFJ und BMVIT, unterstützt von der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) und dem Austrian Institute of Technology (AIT) und in Zusammenarbeit mit anderen betroffenen Ministerien und weiteren Stakeholdern.

Studien und weiterführende Artikel zum Thema

Auf der Homepage des Austrian Institute of Technology finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

Informationen des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft finden Sie hier. Weitere Informationen des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie finden Sie hier.