BBG und WU Wien starten EU-weiten PUBLIC PROCUREMENT EXCELLENCE Lehrgang für öffentliche Einkäufer.

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BBG und WU Wien starten EU-weiten PUBLIC PROCUREMENT EXCELLENCE Lehrgang für öffentliche Einkäufer

Utl.:Initiiert von der Europäischen Kommission, umgesetzt von zwei Experten ihres Faches: Die Bundesbeschaffung GmbH (BBG) und die Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) kooperieren in Sachen Weiterbildung. Der gemeinsam entwickelte Public Procurement Excellence Lehrgang startet mit 35 Teilnehmern aus bis zu 20 Nationen.

Wien, 20. September 2018. „Ein öffentlicher Einkäufer verantwortet - abhängig von seiner Warengruppe - in der Regel ein Beschaffungsvolumen von mehreren Millionen Euro. Bei Infrastrukturprojekten kann dies bis in den Milliardenbereich gehen. Dass dieses Steuergeld professionell, wirtschaftlich, rechtskonform und transparent vergeben wird, liegt im Interesse jedes Steuerzahlers“, betont Mag. Andreas Nemec, Geschäftsführer der Bundesbeschaffung GmbH. Diese steht zu 100 % im Besitz des Bundes. Gesellschafter ist die Republik Österreich, vertreten durch das Bundesministerium für Finanzen.

Mit einem EU-weiten jährlichen Auftragsvolumen in der Höhe von knapp 2 Billionen Euro ist das öffentliche Beschaffungswesen ein wirkungsvolles Instrument für smartes und nachhaltiges Wirtschaften und daher ein strategischer Eckpfeiler.

Schulterschluss der Experten

Öffentliche Einkäufer müssen in der Lage sein, nach höchsten Standards professionell zu beschaffen. Um sie dabei zu unterstützen, wurde von der Europäischen Kommission die Konzeption und Umsetzung eines EU-weiten Lehrganges ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielten die BBG, Österreichs öffentlicher Einkaufsdienstleister, sowie die Wirtschaftsuniversität Wien, die ein gemeinsames Lehrgangs-Konzept entwickelt haben. „Die Tatsache, dass die Europäische Kommission dieses Projekt finanziert, zeigt die internationale Relevanz dieses Themas“, so Dekanin Prof. Dr. Barbara Stöttinger (WU Executive Academy).

Hochkarätige Weiterbildung

In einem sechswöchigen Lehrgang wird 35 hochrangigen Teilnehmern aus zentralen öffentlichen Beschaffungsorganisationen Know-how, Methoden und Tools moderner öffentlicher Auftragsvergabe vermittelt. Die Resonanz spricht für den Bedarf: Über 60 Bewerbungen aus mehr als 20 Ländern gab es für diesen Lehrgang. Die finalen Teilnehmer wurden nach einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren ausgewählt.

Nationale Experten mit jahrelanger Erfahrung aus dem Bereich zentrale öffentliche Beschaffung, Professoren der WU Wien und ein hochspezialisiertes internationales Lektoren Team garantieren ein bedarfsorientiertes Weiterbildungsprogramm. Dadurch werden die Teilnehmer auf den neuesten Wissenstand gebracht und der internationale Austausch unter den Experten gefördert. Der überwiegende Teil der Lehrgangskosten wird vom COSME Programm der Europäischen Union getragen.

"Die Professionalisierung des öffentlichen Beschaffungswesens und die kooperative, grenzüberschreitende Beschaffung sind strategische Ziele der Europäischen Kommission. Aus diesem Grund hat sich die Kommission dazu entschlossen den Lehrgang "Public Procurement Excellence" für zentrale öffentliche Beschaffungsorganisationen zu initiieren und zu finanzieren. Wir wollen öffentlichen Einkäuferinnen und Einkäufern helfen mehr über die bessere Einbeziehung von KMUs, sowie die umweltfreundliche und innovative Beschaffung zu lernen. Von einem professionelleren öffentlichen Beschaffungswesen werden am Ende alle profitieren, unsere Unternehmen sowie die Bürgerinnen und Bürger. Ich bin von diesem Programm sehr überzeugt, es ermöglicht uns eine neue Generation von öffentlichen Einkäufern auszubilden“, überzeugt vom Mehrwert des Programmes Dr. Irmfried Schwimann, European Commission, Deputy Director-General DG GROW (Internal Market, Industry, Entrepreneurship, and SMEs).

Alle Details dazu unter www.ppe.bbg.gv.at

Offizieller Start

Der erste Lehrgang startet am 24. September 2018 um 10:00
WU Executive Academy, 1020 Wien, Welthandelsplatz 1, Building EA
Foyer

APA-OTS-Aussendung vom 20. September 2018


This training course was funded by the European Union’s COSME Programme (2014-2020).