Grundlagen des Vergaberechts

Das Bundesvergabegesetz 2018 regelt die Vergabe von öffentlichen Aufträgen in Österreich.

Die Grundsätze des Vergaberechts sind ein freier und lauterer Wettbewerb, die Beachtung der unionsrechtlichen Grundfreiheiten, ein Diskriminierungsverbot sowie ein Gleichbehandlungs- und Transparenzgebot. Außerdem muss die Vergabe an befugte, zuverlässige und leistungsfähige Unternehmer zu angemessenen Preisen erfolgen. Ebenfalls ist auf die Umweltgerechtigkeit der Leistung Bedacht zu nehmen.

Es kann auf die Beschäftigung von Frauen, von Personen im Ausbildungsverhältnis, von Langzeitarbeitslosen, von Menschen mit Behinderung und älteren Arbeitnehmern sowie auf Maßnahmen zur Umsetzung sonstiger sozialpolitischer Belange Bedacht genommen werden. Bei der Konzeption und Durchführung eines Vergabeverfahrens soll auch darauf geachtet werden, dass KMU am Vergabeverfahren teilnehmen können.

Die Bestimmungen eines Vergabeverfahrens dürfen nicht den Zweck verfolgen, das Vergabeverfahren vom Anwendungsbereich des Bundesvergabegesetzes auszunehmen oder die Anwendung der Vorschriften des Bundesvergabegesetzes zu umgehen oder den Wettbewerb künstlich einzuschränken.

Mag. Wolfgang Pointner, Leiter der Rechtsabteilung BBG

Wir kennen den Markt und wickeln Projekte effizient ab. Vor allem aber ist die Vergaberechtssicherheit der Erfolgsfaktor der BBG.

Für allgemeine Erstauskünfte zum Vergaberecht können Sie sich kostenlos an die Experten in unserem Vergabekompetenzcenter wenden.

Vergabekompetenzcenter

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E-Mail: vergabekompetenzcenter(at)bbg.gv.at

 

Foto: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VKC