Erstmals über die BBG verfügbar: Fuhrparkmanagement alternativbetriebener Kraftfahrzeuge.

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Erstmals über die BBG verfügbar: Fuhrparkmanagement alternativbetriebener Kraftfahrzeuge

Die Bundesbeschaffung GmbH (BBG) ist in ihrer Rolle als Einkaufsdienstleister für die öffentliche Hand verpflichtet, Innovationen voranzutreiben und öffentlichen Auftraggebern ganzheitliche Lösungen zur Verfügung zu stellen. Das „Fuhrparkmanagement für alternativbetriebene Kraftfahrzeuge“ mit Schwerpunkt „Elektromobilität“ bietet neben dem Fahrzeugbezug auch komplette Fuhrparkkonzepte inklusive Monitoring an. Somit erfüllt es alle Voraussetzungen für eine moderne Flottenbewirtschaftung. Vertragspartner der Rahmenvereinbarung ist die Raiffeisen Leasing Fuhrparkmanagement GmbH.

Die BBG beobachtet den Markt der alternativ betriebenen Fahrzeuge proaktiv. Insbesondere in den letzten zwei bis drei Jahren genießt das Thema Elektromobilität erhöhte Aufmerksamkeit. Gerade im Klimaschutz nimmt die öffentliche Hand eine wichtige Vorbildfunktion ein und ist nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass die ambitionierten Klimaziele auch erreicht werden können. Der technologische Trend zum alternativbetriebenen Fahrzeug wird als Chance gesehen, die Emissionswerte in Ballungszentren zu reduzieren.

Die BBG hat hier ihre Kernaufgabe als zentrale Beschaffungsstelle wahrgenommen, den vorhandenen Bedarf gebündelt und eine ganzheitliche Fuhrparkmanagementlösung auf den Weg gebracht, die auf ein Beratungskonzept gemeinsam mit Finanzierungsdienstleistungen basiert. Die Fahrzeugbeschaffung erfolgt daher im Rahmen einer Finanzierung. So wird das Risiko von Technologiesprüngen von öffentlichen Auftraggebern weitgehend ferngehalten (Verwertungsrisiko), welches fast immer mit massiven Restwerteinbußen verbunden ist. Darüber hinaus kann eine umfangreiche Kundenbetreuung nur ein Dienstleister gewährleisten. Dies ist essentiell in einem Markt, in welchem vielen öffentlichen Auftraggebern die Erfahrung noch fehlt.

Alle öffentlichen Auftraggeber haben nun die Möglichkeit, vor der Anschaffung eines alternativbetriebenen Kraftfahrzeugs diese qualifizierte Fuhrparkberatung in Anspruch zu nehmen. Im ersten Schritt wird der bisherige Fuhrpark bzw. das Anforderungsprofil unter die Lupe genommen. Es wird zum Beispiel überprüft, ob die Reichweite des Elektroautos für die üblichen Strecken ausreicht und ausreichende Lademöglichkeiten vorhanden sind. So kann er-mittelt werden, welche ökologischen und ökonomischen Auswirkungen ein Wechsel hätte und welche Fahrzeuge in Frage kommen. Bei Bedarf übernimmt der Fuhrparkdienstleister auch das komplette Fördermanagement. Alle derzeit auf dem freien Markt erhältlichen Serienfahrzeuge können ohne Marken- oder Modelleinschränkung über diese Rahmenvereinbarung abgerufen werden. Das Komplettpaket wird durch Wartungsleistungen, Reifenmanagement und die passende Versicherung abgerundet.

Eine weitere Besonderheit des Fuhrparkmanagements bildet das umfassende Monitoring sowie die Evaluierung. Daten zum Einsatz des Fahrzeuges werden laufend erhoben, das sind beispielsweise gefahrene Kilometer oder der Energieverbrauch (CO2-Bilanz). Der Fuhrparkmanager ist verpflichtet, bei Abweichungen aktiv auf den Auftraggeber mit Verbesserungsvorschlägen zuzugehen. Hier schließt sich so zusagen der Kreis, denn die Beratung zum Folgefahrzeug beginnt nicht erst zum Ablauf des Leasingvertrags sondern bereits lange zuvor. Gegebenenfalls notwendige Anpassungen werden nach Rücksprache durchgeführt um das optimale Fuhrparkergebnis für öffentliche Auftraggeber schneller zu erreichen.
Diese Rahmenvereinbarung für öffentliche Auftraggeber kann wesentlich zum Erreichen der ambitionierten Klimaziele beitragen. Bei einer 100% Ausnutzung des Vertrages mit Elektrofahrzeugen (1134 gleichzeitig in Betrieb befindliche Fahrzeuge) könnten jährlich 450.000 Liter Treibstoff und 1.200 Tonnen CO² eingespart werden. Selbstverständlich müsste Strom dazu aus erneuerbarer Energie bezogen werden – diese Möglichkeit bieten die Stromverträge der BBG aber bereits seit Jahren.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an medien(at)bbg.gv.at wenden.

APA-OTS-Aussendung vom 3. Oktober 2017

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