Rechnungshof bestätigt positiven Beitrag der Bundesbeschaffung.

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Rechnungshof bestätigt positiven Beitrag der Bundesbeschaffung

Wien, 12.06.2008. Die Bundesbeschaffung GmbH wurde im Jahr 2006 erstmals einer Rechnungshofprüfung unterzogen. Der nun vorliegende Endbericht unterstreicht den positiven Beitrag der Bundesbeschaffung zur Budgetkonsolidierung und zur Professionalisierung des öffentlichen Einkaufs.

Überaus zufrieden zeigt sich der Geschäftsführer der Bundesbeschaffung, Mag. Andreas Nemec, mit dem ersten Bericht des Rechnungshofes über das junge Unternehmen. „Die Arbeit der BBG wurde von der Gründung 2001 weg auf Herz und Nieren geprüft. Der vorliegende Bericht ist eine tolle Anerkennung für uns und unsere Mitarbeiter.“

Nach Einschätzung des Rechnungshofes „konnten von der BBG durch das höhere Volumen und eine professionelle Vorgangsweise Einsparungen bei den Beschaffungspreisen erzielt und dadurch für den Bund ein positives wirtschaftliches Ergebnis bewirkt werden.“

Hohe Kundenzufriedenheit, hohe Vergaberechtskompetenz

Eine Einschätzung, die laut Rechnungshof auch die Kunden der BBG teilen: „Die Kunden waren zum überwiegenden Teil mit den Leistungen der BBG sehr zufrieden bzw. zufrieden. Acht der elf befragten Kunden gaben an, dass die Tätigkeit der BBG für ihren Einkauf bzw. auch für den des Bundes insgesamt Vorteile brachte.“

Andreas Nemec berichtet von der schwierigen Anfangszeit der Bundesbeschaffung: „Der Aufbau der BBG war keine leichte Aufgabe. In den Ressorts hat es große Widerstände gegen die Einrichtung einer zentralen Beschaffung gegeben.“ Umso erfreuter zeigt er sich, dass laut Rechnungshof „insbesondere Fachkompetenz, Service und Betreuungsqualität von den Kunden positiv beurteilt wurden. Als Hauptstärken wurden die einfachere und schnellere Beschaffung sowie die professionelle Abwicklung von Vergabeverfahren genannt.“

Nehmen Empfehlungen ernst

Besonders erfreulich für den Einkaufsdienstleister ist auch die hohe Vergaberechtskompetenz, die der BBG bescheinigt wird: „Insgesamt führte die BBG zwischen 2001 und Oktober 2006 582 Vergabeverfahren durch. In 28 Fällen ergriffen die Bieter gegen Verfahrensentscheidungen Rechtsmittel, die in nur fünf Fällen zu einer für die BBG negativen Entscheidung führten.“

Ernst nehmen will BBG-Geschäftsführer Hannes Hofer die ausgesprochenen Empfehlungen. „Nach dem unerwartet starken Wachstum in den ersten Jahren gilt es nun, auch die internen Prozesse zu konsolidieren. Viele der angeführten Punkte haben wir in der Zwischenzeit schon erfolgreich bewältigen können.“ So wurde ein neuer Partner für die Interne Revision gefunden, das Organisationshandbuch erweitert und überarbeitet und die Strategie der Bundesbeschaffung bezüglich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) öffentlich dargestellt.

Ansprechpartner für Medien

Florian Unterberger
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