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Präsentation der Studie "KMU und öffentliche Vergabe"
Wien, 23.06.2009. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, und Hannes Hofer, Geschäftsführer der Bundesbeschaffung, die Studie "KMU und zentrale öffentliche Beschaffungssysteme in Niederösterreich".
230 Unternehmen wurden befragt, welche Probleme sie bei der Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen erleben und welche Wünsche sie an das Vergabewesen haben. Die Hauptergebnisse der Studie:
- Es gibt unter den Unternehmen ein sehr niedriges Informationsniveau über die wesentlichen öffentlichen Auftraggeber, die Informationskanäle zu öffentlichen Ausschreibungen und die grundsätzlichen Regeln des Vergaberechts. Dabei zeigt sich ein deutliches Informationsgefälle: Große Betriebe sind deutlich besser informiert als kleine.
- Die Kriterien, nach denen bei öffentlichen Vergaben Zuschläge erteilt werden, werden von einem Großteil der Unternehmen als intransparent bzw. unfair erlebt.
- Unternehmer wünschen sich attraktivere Preise und einen geringeren administrativen Aufwand bei Ausschreibungen.
- Die Leistungsangebote der BBG werden positiv bewertet, ebenso das Engagement der Mitarbeiter. Verbesserungsbedarf gibt es bei der Verständlichkeit der Vergabe- und Zuschlagskriterien.
Mag. Hofer: "Die Studie der KMU Forschung Austria bestätigt den Weg, den die Bundesbeschaffung vor drei Jahren mit ihrer KMU-Strategie eingeschlagen hat: Wir müssen die Möglichkeiten schaffen, damit sich KMU bei Ausschreibungen beteiligen, wir müssen den administrativen Aufwand für Angebote senken und wir müssen das nötige Vertrauen aufbauen. Nur so können wir erreichen, dass sich möglichst viele Unternehmen am Wettbewerb beteiligen und so für den Steuerzahler das beste Ergebnis erreicht wird."
Ansprechpartner für Medien
Florian Unterberger
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