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Bundesbeschaffung versorgt öffentliche Hand mit Alternativantrieben
Wien, 12.10.2007. 150 Mitarbeiter der öffentlichen Hand testeten auf Einladung des Einkaufsdienstleisters der Republik die neuen Antriebstechniken Bioethanol, Erdgas und Hybrid. Die Veranstaltung „ECOfair fahren – die Verwaltung sauber in Bewegung“ dient als Startschuss für die Versorgung der öffentlichen Hand mit Alternativantrieben.
Informieren und ausprobieren lautete das Motto der ungewöhnlichen Veranstaltung, zu der die Bundesbeschaffung am 11.10.2007 geladen hatte. Statt in einem Konferenzsaal traf man sich auf dem ÖAMTC-Testgelände im niederösterreichischen Teesdorf, um die breite Produktpalette an alternativbetriebenen Fahrzeugen auf Herz und Nieren testen zu lassen.
Die Bundesbeschaffung, der zentrale Einkauf der Republik, hat in den vergangenen Monaten alle markttauglichen Alternativantriebe in ihr Produktsortiment aufgenommen und bietet der Verwaltung jetzt auch bioethanol-, erdgas- und hybridbetriebene Fahrzeuge an.
Lange Zeit haben Alternativantriebe ein Nischendasein geführt – lediglich 0,02% der in Ös-terreich zugelassenen Autos entfallen auf die neuen Technologien. „Aber jetzt sind die drei Antriebsarten marktreif und wir können sie unseren Kunden mit bestem Gewissen empfehlen“, erklärt BBG-Geschäftsführer Andreas Nemec. Die öffentliche Hand habe „im Bereich der Nachhaltigkeit sicherlich eine besondere Vorbildfunktion“, die man durch dieses breite Angebot an Alternativfahrzeugen unterstützen wolle. Besonders erfreut zeigt sich Nemec, dass auch die Automobilhersteller diese Vorbildfunktion der öffentlichen Hand erkannt und für überaus attraktive Preise gesorgt hätten.
Großes Interesse bei Bund, Ländern, Gemeinden und ausgegliederten Einrichtungen
150 Vertreter von Bund, Ländern, Gemeinden und ausgegliederten Unternehmen sind der Einladung nach Teesdorf gefolgt. Fast alle Ministerien (allen voran natürlich Innenministerium und Polizei als größter Fuhrparkbetreiber), Bundesländer von Wien bis Salzburg, aber auch zahlreiche Gemeinden waren vertreten. Auf besonderes Interesse stießen die Alternativfahrzeuge auch bei ausgegliederten Einrichtungen wie ASFINAG, Bundesforste, Umweltbundesamt oder der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Auch die Präsidentschaftskanzlei war mit einer Abordnung vertreten, die besonderes Interesse am hybridbetriebenen Lexus zeigte. Nach einem Überblick über die Eigenschaften und Vorzüge der verschiedenen Antriebe durch Prof. Ernst Pucher von der Technischen Universität Wien konnten die elf verschiedenen Modelle – vom Ford Focus mit Bioethanol-Antrieb über den Toyota Prius (Hybrid) bis hin zum Iveco-Kleintransporter, der mit Erdgas betrieben wird – auf drei verschiedenen Kursen getestet werden. Einzige Auflage des ÖAMTC: Die Schleuderplatte durfte nur vor dem Essen benutzt werden …Jürgen Jonke, in der Bundesbeschaffung für den Autoeinkauf verantwortlich, zeigt sich erfreut über die hohe Teilnehmerzahl und das positive Echo: „Bei vielen Teilnehmern hat es einen Aha-Effekt gegeben. Sie haben erkannt, dass Alternativantriebe in der Zwischenzeit volle Leistungsfähigkeit, 100%ige Verlässlichkeit und mitunter sogar wirtschaftliche Vorteile bedeuten.“
Druckfähige, honorarfreie Photos von der Veranstaltung „ECOfair“ finden Sie bei unseren Pressefotos.
Ansprechpartner für Medien
Florian Unterberger
florian.unterberger(at)bbg.gv.at
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