Bereichsmenü.
Inhalt.
Vorträge
Showroom Mobilität
11:00 Uhr: Hat das Auto Zukunft? - Eine Bestandsaufnahme zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Othmar Peier (Leiter der Vorentwicklung Magna Steyr)
Mobilität ist ein Grundbedürfnis der heutigen Gesellschaft. Die zukünftige Herausforderung liegt darin, dass im Spannungsfeld Mensch, Umwelt, Technologie innovative Lösungen gefunden werden müssen, welche den besten Kompromiss zwischen den zum Teil widersprüchlichen Anforderungen ermöglichen. Bei Effizienzsteigerungen im Automobil, ob im traditionellen, vom Verbrennungsmotor bestimmten Bereich, oder im Nischenbereich der alternativen Antriebe, zeigen sich Erfolge, welche es ermöglichen, dass sowohl das individuelle als auch kommerzielle Mobilitätsbedürfnis leistbar bleibt.
15:30 Uhr: Energie- und CO2-Bilanz von Kraftfahrzeugen - Sprit, Biosprit, Strom
DI Willy Raimund (Leiter Geschäftsfeld Mobilität und Verkehr; Programmmanager von klima:aktiv mobil)
Mag. Robin Krutak (Geschäftsfeld Mobilität und Verkehr; Programmmanager von klima:aktiv mobil)
Gerade der öffentliche Sektor ist ein großer Fuhrparkbetreiber. Dieser Umstand und die viel zitierte Vorbildwirkung machen es unumgänglich, sich mit der Energie- bzw. CO2-Bilanz unterschiedlicher Antriebe und Kraftstoffe auseinander zu setzen. Die Präsentation gibt Einblick in die Bilanzen der gängigen Treibstoffe im Vergleich zu neueren Konzepten wie Erdgas/Biogas, flüssigen Biotreibstoffen oder elektrisch betriebenen Fahrzeugen, wirft einen Blick auf die Kosten und zeigt Best-Practice-Beispiele aus Österreich auf.
Showroom Büro
11:00 Uhr: Chemiefreie Reinigung – Traum und Wirklichkeit
Dr. Christian Gründling (Fachverband der chemischen Industrie)
„Chemiefrei“ wird heute gern als Synonym für besonders umweltfreundlich verwendet: Eine effiziente und kostengünstige Reinigung, am Besten trock-en oder nur mit klarem Wasser, stellt für jeden die Traumlösung dar. Allerdings sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Für eine nachhaltige Reinigung sind die Aspekte Chemie, Mechanik, Temperatur und Zeit in eine delikate Balance zu bringen.
12:00 Uhr: Moderner Arbeitsalltag - Die Zukunft der Büroarbeit
Dipl.-Soz. Dipl.-Kfm. Michael Svoboda (Leiter der Präsidialsektion des BM für Finanzen)
Die Ansprüche an Mitarbeiter und Organisationen verändern sich laufend. Flexibilität, Teamarbeit, zentrale Auskunftsstellen sind nur einige Schlagworte, die die Büroarbeit beeinflussen und verändern. Darauf muss mit neuen Formen der Bürogestaltung und einer modernen Art des Zusammenarbeitens reagiert werden. Am Beispiel BMF wird gezeigt, welche Maßnahmen in der öffentlichen Verwaltung sinnvoll umgesetzt werden können.
13:00 Uhr: Ergonomie am Arbeitsplatz - Eine gewinnbringende Investition
Univ.-Prof. Dr. Veronika Fialka-Moser (Vorstand der Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation)
Wem daran liegt, gesunde und zufriedene Mitarbeiter zu beschäftigen, der muss sich auch mit einer ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung beschäftigen. Was ist zu beachten, wenn Bürotische und Sessel beschafft und eingestellt werden sollen, welche Auswirkungen haben Lichtverhältnisse auf die Leistungsfähigkeit und welche Folgenkosten produziere ich, wenn ich der Ergonomie am Arbeitsplatz keine Aufmerksamkeit schenke?
Showroom Küche
10:30 Uhr: Vorbild voestalpine - Wie man Stahlarbeiter einkocht
Mag. Bettina Ilk (Catering Service Linz - Marketing/Ernährungswissenschaft)
Essen aus der Gemeinschaftsverpflegung hat oft einen schlechten Ruf, denn „es kann ja gar nicht schmecken und gesund sein aufgrund der langen" Warmhaltezeiten“. Doch stellen sich Köche und Ernährungsfachleute immer der Herausforderung, dass Essen aus Großküchen nicht nur den Magen füllen, sondern auch geschmacklich und mit einem gesundheitlichen Mehrwert überzeugen soll. Lebensmittelqualität, Kochprozess und innovative Küchenmitarbeiter spielen hier eine wesentliche Rolle.
16:00 Uhr: Gesund Essen im Büro - Zwischen Schnitzelsemmel und Dinkelpizza
Univ.-Prof. Dr. Kurt Widhalm (Medizinische Universität Wien)
Das Hauptgesundheitsproblem sind laut WHO Übergewichtigkeit/Fettsucht und die damit im Zusammenhang stehenden Begleiterkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Gelenksprobleme und psychische Probleme. Eine der Hauptursachen ist neben der körperlichen Inaktivität die positive Energiebilanz, d.h. dem Körper wird mehr Energie zugeführt, als er zu verbrauchen imstande ist. Die Außer-Haus-Verpflegung, die bereits bei vielen Menschen die Hauptmahlzeit darstellt, spielt hier eine große Rolle: Hier muss ein großer Umdenkprozess stattfinden. Anhand der evidenzbasierten Ernährungsempfehlungen sollen Beispiele für eine gesunde Mittagsverpflegung vorgelegt werden.
Showroom Schule
11:30 Uhr: Motivierend vielfältig - Lernraumgestaltung in der Praxis
a.o. Univ.-Prof. Dr.sc.tech. Christian Kühn (Studiendekan Architektur, Technische Universität Wien)
Direktor Peter Müller (Volksschule Unterer Stadtplatz, Hall in Tirol)
HOL Helmar Reisigl (Hauptschule Brixlegg)
Veränderte Bildungsziele verändern auch Schulungsräume. Räume sollen so gestaltet sein, dass sie den Menschen stärken. Lernräume fungieren daher als zusätzlicher Pädagoge. Dass dies auch umweltfreundlich und nachhaltig geschehen kann, zeigt der Vortrag in Theorie und Praxis.
14:00 Uhr: Sanieren, aber richtig - Energie-Contracting für Schulgebäude
Manfred Luckerbauer (BIG)
Contracting ist ein äußerst effektiver und effizienter Ansatz, um die in Österreich angestrebten Ziele der Klimastrategie und die Steigerung der Energieeffizienz zu erreichen. Daher setzt auch die BIG bei Maßnahmen zur Energieeinsparung in ihren Gebäuden auf dieses Instrument.
15:30 Uhr: Von frontal zu digital - So lernen wir morgen
Mag. Harald De Zottis (Leiter Tiroler Bildungsservice – Technik)
Lange schon hat die Technik Einzug in unsere Klassenzimmer gehalten. Nur genügt es nicht, alleine die Schüler mit Laptops auszustatten und die Kosten auf die Eltern überzuwälzen. Digitale Schultaschen, zentrale Medienverteilsysteme, interaktive Tafeln oder intelligente Netzwerksoftware stellen hohe Anforderungen an die Administration, bieten aber auch neue Möglichkeiten, entsprechende Synergien zu nutzen. Wie dies funktionieren kann, zeigt der Vortrag anhand der Hauptschule Seefeld in Tirol.
